Presse

Presseartikel über Roman Voosen, Kerstin Signe Danielsson und ihre Bücher.

ARD

Neuigkeit vom 16.12.2016

Über "Der unerbittliche Gegner": "Empfehlenswertes Buch"
Hessischer Rundfunk

Neuigkeit vom 02.12.2016

Über "Der unerbittliche Gegner": "Überaus fesselnd und raffiniert konstruiert." "Absolut spannend mit grandiosem Ende."
WESER-KURIER

Neuigkeit vom 25.10.2015

„In stürmischer Nacht“ ist ungemein geschickt konstruiert und ragt damit aus der Masse der Krimiromane heraus.
Der Tagesspiegel

Neuigkeit vom 10.12.2014

"Ein Tipp für Krimileser. Das Autorenduo Voosen/Danielsson legt mit diesem Band seinen dritten Krimi vor. Auch er lebt wieder von der genauen Milieuschilderung, den Spannungen im Ermittlerteam und natürlich von einem packenden Fall, der zurückführt bis zum Untergang der Ostseefähre Estonia."
WDR

Neuigkeit vom 04.11.2014

"Ein Kleinod, dieser Krimi. Allein schon die Recherche zum Estonia- Untergang im Jahr 1994 lohnt die Lektüre. Dies alles dann noch eingebettet in eine unvorhersehbar sich entwickelnde, politisch äußerst interessante, wendige und mit unerwarteten Fallstricken konstruierte Kriminalgeschichte - ein absolutes Highlight an psychologischer Raffinesse mit einer ausgeklügelt überraschenden Lösung."
BR

Neuigkeit vom 28.10.2014

"Buchtipp!"
Hessischer Rundfunk

Neuigkeit vom 28.10.2014

"Brillanter Vorstoß in die schwedischen Tiefen."
"Das Autoren-Ehepaar, ein Norddeutscher und eine Südschwedin, hat seinen Platz im großen Konzert der schwedischen Krimiautoren gefunden."
Hamburger Abendblatt

Neuigkeit vom 07.09.2014

Zu "Aus eisiger Tiefe": "Absolut lesenswert!"
Die Welt:

Neuigkeit vom 07.09.2014

Voosen/Danielsson präsentieren ihren packenden dritten Krimi "Aus eisiger Tiefe"
NDR

Neuigkeit vom 03.02.2014

"Schwedische Mordlust aus Hamburger Feder"
DIE WELT:

Neuigkeit vom 03.02.2014

"Voosen und Danielsson gehören zu den großen Talenten im deutschsprachigen Kriminalroman. Sie verstehen es, komplex konstruierte Storys in eine schlüssige Struktur wie auch sprachlich anspruchsvolle Form zu bringen."
WDR

Neuigkeit vom 23.09.2013

"Rotwild" ist ein schwedischer Top-Krimi "made in Germany". Die Zutaten: mysteriöse Morde, eine logisch gut strukturierte Geschichte und ein Ermittlerteam mit starken Charakteren. Vor den Krimis der großen schwedischen Autoren müssen sich Voosen und Danielsson definitiv nicht verstecken, auch wenn "Rotwild" erst ihr zweiter Roman ist"
Buchjournal

Neuigkeit vom 07.09.2013

Auch in "Rotwild", dem zweiten Krimi des deutsch-schwedischen Autorenpaars packen Tempo wie Tiefgang... Ein junger, ein verblüffend neuer Ton im riesigen Reich des Schwedenkrimis. Psychologisch klug und politisch brisant. Mehr davon!
"Für Sie" 24.08.13

Neuigkeit vom 31.08.2013

Lesetipp!!!
Hamburger Abendblatt 29.08.13

Neuigkeit vom 31.08.2013

"Rotwild" ist ein enorm spannender Kriminalroman, ..., raffiniert gebaut, ausgestattet mit facettenreichen Figuren.
Express

Neuigkeit vom 16.01.2013

Bitte mehr von Stina Forss!
WDR

Neuigkeit vom 16.01.2013

Ein kniffliger, gut ausgetüftelter, verwinkelter Krimi mit einer guten Rückblende, vielen falschen Fährten und einer wunderbar schlüssigen Auflösung.
STERN:

Neuigkeit vom 09.11.2012

Eine junge Draufgängerin, eine ruhige, kluge Chefin, eigensinnige Kollegen dazu: Ein feines Ermittlerteam hat das deutsch schwedische Autorenduo Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson ersonnen und in Växjö angesiedelt. Ihr Debüt "Später Frost" spannt weite Bögen in Zeit und Raum ist verzwickt, überraschend und politisch.
Brigitte.de

Neuigkeit vom 09.11.2012

"Der Debüt-Krimi Später Frost des deutsch-schwedischen Autoren-Duos Roman Voosen und Kerstin Signe Danielsson verspricht spannende Krimi-Unterhaltung für lange Herbst- und Winterabende."
DIE WELT:

Neuigkeit vom 09.11.2012

Der Tod in den Wäldern
Von Elmar Krekeler
Vielleicht muss ich einem Bewohner der waldlosen Weiten des deutschen Nordens kurz erklären, wie es roch im Februar. Unter den Tannen, den Fichten am Berg. Feucht war die Luft und kalt, brandig irgendwie. Es krachte laut in den Wipfeln, als würde irgendwas Großes durchbrechen. Und es war noch Frost in der Luft, der Geruch einer fast vergangenen Eiszeit.
Das muss man jetzt für die nächsten hundert Zeilen in der Nase behalten. Von dieser Luft sind die 378 Seiten in "Später Frost", des sehr schönen Debüts von Kerstin Signe Danielsson und Roman Voosen, geradezu klamm. In dem es um fast vergangene Eiszeiten geht und um etwas Großes, was einmal durchgebrochen ist.
Es ist Februar in Smaland, Südschweden, Astrid-Lindgren-Land. Es taut und friert im Wald, der hier überall ist zwischen Seen und Mooren. "Nass und kalt und riesengroß. Und irgendwo da drin wohnt Pippi Langstrumpf mit ihrem Pferd und dem dummen Affen und bekommt eine Blasenentzündung."
Denkt Stina Forss. Gerade ist sie aus Berlin nach Växjö gekommen. Ihrem Vater geht’s nicht gut. Sie ist Kriminalistin. Sie will ihrem Vater nah sein. Im halbheimatlichen Växjö will die Deutsch-Schwedin als Kommissarin arbeiten. Sie ist gefährlich und schlau, sie ist ein offenes Messer. Etwas in ihrer Vergangenheit, etwas mit ihrem Vater bricht gerade durch. Überhaupt bricht an Plotlinien ein bisschen arg viel durch, nimmt allzu viel seinen Anfang in "Später Frost", das in den unbedingt später folgenden Abenteuern von Stina Forss, diese schicke Schwester von Stieg Larssons Lisbeth Salander, und ihrer neuen Chefin Ingrid Nyström entwickelt werden will.
Ingrid Nyström hat gerade angefangen die Mordermittlungen in Växjö zu leiten, einer Stadt in der weniger kriminell weniger los ist als in Süd-Zehlendorf. Und dementsprechend Folgendes noch übler auffällt: Ein alter Mann liegt in seinem Gewächshaus. Wie eine Caravaggio-Inszenierung. Gefoltert sieht er aus. Man hat ihn in Löschkalk gedrückt, mit Wasser übergossen. Das Ergebnis ist nicht sehr schön. Und einen Finger hat man ihm auch noch abgeschnitten.
Balthasar Melchior Frost hieß er, sagen die Leute und sagt sein Pass. Ein kluger, gütiger, weicher Mann. Schmetterlingszüchter. Brite mit bemerkenswert akzentfreiem Schwedisch.
Nun liegt sein augenloser Leichnam im Gewächshaus. Und ein bisschen allzu viele Spuren ziehen sich von da aus im ersten Erzählschnee des deutsch-schwedischen Krimiduos von Växjö nach Göteborg und weiter nach Jerusalem und durch die Zeiten.
Bis zurück ins Jahr 1948. Und in eine gar nicht lange vergangene Eiszeit. Schweden, das liberale, das wunderbare Schweden, war ja nicht immer so liberal und wunderbar. Es war – und ist es in den Randgebieten sicher immer noch – extrem eng. In den Fünfzigern zum Beispiel galten Schwule als Gift für eine spießbürgerliche Gesellschaft, an deren Spitze ein offenkundig schwuler König stand, was die Lage für Homosexuelle besonders brisant machte. Es wurde munter Hexenjagd betrieben.
Steht so in "Später Frost". Und genau davor war Balthasar Melchior Frost in Pippi Langstrumpfs Blasenentzündungswälder geflohen. Da lebte er still und verborgen. Bis er eingeholt wurde von der Eiszeit seines Lebens und das große Verdrängte durchbricht.
Es geht es um Doppelleben, ums verpasste Leben, ums Verstecken und Entdeckt-, Erpresstwerden. Darum, was Gesellschaft mit uns machen kann. Und dass sich die Geschichte manchmal aberwitzig verknäult, so aberwitzig, dass man lebend nicht mehr herauskommt.
Die Geschichte, steht da am Ende von "Später Frost", "wiederholt sich nicht, manchmal ist sie nicht einmal wahr".
Überraschend schönes Ding, das. Unverhofft wie ein später Wintereinbruch. Vielleicht könnte es beim nächsten Mal ein bisschen wärmer sein und weniger klamm. Man bekommt ja einen Schnupfen von.